Bankensystem
Das Schweizer Bankensystem basiert auf dem Prinzip der Universalbank, d.h. alle Banken können alle Bankdienstleistungen anbieten. Ob das in angelsächsischen Staaten verbreitete Trennbankensystem zur Risikobegrenzung auch zweckmässig ist, wird dieser Tage wieder intensiver diskutiert.
Bankendienstleistungen
Aufgrund des Universalbankensystems kriegen die Kunden alles was sie benötigen. Die Angebote an Bankdienstleistungen sind vielfältig:
- Kredit- bzw. Aktivgeschäft
- Zahlungsverkehr
- Passivgeschäft (Sparhefte, Sparkonti etc.)
- Wertschriftengeschäft (Börsenhandel)
- Emissionsgeschäft (Ausgabe von Anleihen)
- Vermögensverwaltung
- Finanzanalyse.
Bankengruppen
Es haben sich in den vergangenen Jahren folgende Bankengruppen in der SCHWEIZ herauskristallisiert:
- Grossbanken (UBS AG und Credit Suisse)
- Kantonalbanken
- Raiffeisengruppe
- Regionalbanken (RBA) und Sparkassen
- Privatbanken
- Auslandbanken
- übrige Banken.
Finanzintermediäre ohne Bankenstatus
Zu den Finanzintermediären in Gestalt von Nicht-Banken zählen
- mit spezifischer Bundesaufsicht:
- Fondsleitungen schweizerischer Anlagefonds
- Lebensversicherungsgesellschaften
- Effektenhändler
- mit Unterstellung Geldwäschereigesetz:
- Vermögensverwalter
- Broker
- Wechselstuben
- Anwälte
- Kreditkartenunternehmen
Anlagefonds
Mit Inkraftsetzung des Kollektivanlagegesetzes (KAG) vom 01.01.2007 sind die Möglichkeiten vielfältiger geworden. Die SCHWEIZ hat die Nachteile gegenüber dem Fondsstandort Luxemburg beseitigt.
Zahlen
| Banken | 337 |
| wovon Zweigniederlassungen ausländischer Banken |
33 |
| Raiffeisenbanken | 390 |
| Vertreter ausländischer Banken | 51 |
| Anlagefonds ausländisch | 4’593 |
| Anlagefonds inländisch | 1’201 |
| Fondsleitungen | 46 |
| Vertreter | 130 |
| Vertriebsträger | 533 |
(Quelle: Broschüre FINMA in Kürze, 12.2008 / Stand: 31.12.2007)
Akteure
Der Finanzplatz SCHWEIZ wird gesteuert durch die
- Finma (www.finma.ch) [Aufsicht]
- SIX Group (www.six-group.com [Börse]







